1. Tag

Bergkamen - Kiel

Samstag 26.05.2012
410 km

Norwegen Rundreise 2012
Stena Scandinavica Wie immer mit einer Stunde Verspätung starten wir am Morgen in den lang ersehnten Urlaub nach Norwegen. Thorsten hat sich diesmal gewünscht den Norden zu erkunden. Am liebsten würde er bis zu den Lofoten oder sogar bis zum Nordkap fahren, aber ich habe ihn ein wenig ausgebremst und so wollen wir versuchen zumindest den Polarkreis zu erreichen und ich wünsche mir, obwohl es ja noch nicht Mitsommer ist, dass wir die Mitternachtssonne sehen. (Dazu muss es aber Sonnenschein geben!! Mal sehen!).
Letztes mal sind wir von Dänemark nach Larvik gefahren, dies war doch sehr stressig. Während der Vorbereitung haben wir im Internet einen guten Preis bei der Nachtfähre Kiel/Göteborg schnappen können. Wir haben eine Haustierkabine mit Meerblick gebucht und müssen somit die Hunde nicht wieder im Auto lassen. Also starten wir am Vormittag in Richtung Kiel und kommen nur mit kurzen Verzögerungen pünktlich zum einchecken an. Nach dem Verladen unseres Gespanns können wir direkt in unsere Kabine gehen. Thorsten geht noch mal kurz zum Fotografieren ans Deck als wir ablegen. Danach machen wir es uns in der Kabine gemütlich und schauen noch den Anfang vom Eurovision Songcontest. Wir sind jedoch sehr müde und wollen daher relativ früh schlafen. Kabine mit Hundekissen Abfahrt in Kiel Thorsten schläft in dem oberen Bett und ich unten, leider genau in Augenhöhe mit unseren Hunden. Diese freuen sich darüber und müssen in der Nacht dann doch das eine oder andere mal nachschauen, warum Frauchen so komische Töne von sich gibt.
Das Schweden den Songcontest gewonnen hat, konnten wir um kurz nach Mitternacht, dann lautstark miterleben…..


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2. Tag

Göteborg - Tretten

Sonntag 27.05.2012
500 km
Campingplatz: Campingplatz Mageli

Karte Tag 2
Unsere neues Gespann Nach einer relativ kurzen Nacht mit wenig Schlaf, legt die Fähre pünktlich um 09.00 Uhr in Göteborg an. Wir müssen leider fast eine Stunde warten bis wir den Checkpoint erreicht haben. Zu leichter Irritation der Grenzbeamtin hat ein falscher Eintrag im Impfpass eines unserer Hunde geführt, aber dann sind wir unterwegs. Heute wollen wir möglichst weit nach Norden kommen. Also fahren wir auf die Autobahn Richtung Oslo. Diese Strecke kennen wir ja noch von unserm Urlaub 2009. Somit halten wir uns auch nirgendwo lange auf und fahren an Oslo vorbei auf die E6 Richtung Trondheim. Hier ist in den letzten Jahren einiges passiert. Die E6 wird langsam aber sicher 4-spurig ausgebaut. Kurz hinter Lillehammer bei Tretten fahren wir direkt an der E6 auf den Campingplatz Mageli. Bei strahlendem Sonnenschein und 28 Grad sitzen wir noch lange draußen und genießen den Abend.
Einfahrt in Göteborg Mageli Camping bei Tretten


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3. Tag

Tretten - Trondheim

Montag 28.05.2012
340 km
Campingplatz: Storsand Camping

Karte Tag 3
Trotz der nahen E6 haben wir gut geschlafen. Am Morgen ist es deutlich kälter und der Himmel zeigt die eine oder andere Wolke. Der Wind weht kräftig und frisch. Da genieße ich es für 10 Kronen 6 Minuten in der geräumigen Duschkabine ausgiebig zu duschen. Obwohl es mit 13°C nicht so warm ist, ziehen wir wieder unsere kurzen Hosen an, jedoch einen langärmeligen Pullover. Auf der uns vom letzen Mal bekannten Strasse fahren wir weiter Richtung Otta und weiter nach Dombas. Der Fluss der uns die ganze Zeit begleitet, führt erheblich mehr Wasser als im Herbst 2010. Er ist teilweise über seine Ufer getreten oder hat starke Stromschnellen. Kein Wunder, dass hier auch Rafting angeboten wird. Nach Dombas schrauben wir uns wieder in die Höhe auf das Dovrefjell. Hier ist es mit gerade mal 6°C noch sehr frisch und wir sehen, dass der Winter erst gerade vorbei ist. Wir sind hier oberhalb der Baumgrenze und die kleinen verkrüppelten Birken sind noch nicht grün. Einige Löwenzahnpflanzen blühen gerade und viele Stellen sind noch mit Schnee bedeckt. An einer Stelle halten wir an, um unseren mitgebrachten Kaffe zu trinken. Dovrefjell Dazu holen wir unsere dicken Jacken aus dem Wohnwagen. Unserer beiden Hunde haben viel Spaß im Schnee und toben an ihren langen Leinen herum. Der Snøhetta, der höchste Berg hier in der Region, trägt seine Wolkenmütze und will sich nicht zeigen. Dovrefjell Allerdings liegt noch auf allen Gipfeln hier Schnee, dieses war beim letzten mal nicht so. Auf unserer Weiterfahrt zieht es sich immer weiter zu. Nach Oppdalen haben wir immer wieder kleine Regenschauer und tief hängende Wolken. Kurz vor Trondheim klart es dann wieder ein wenig auf, und Sonne und Wolken wechseln sich ab. Mit 10°C ist hier aber auch noch sehr kalt. Die E6 ist hier gut und 2 spurig ausgebaut und ehe wir uns versehen sind wir an mehreren Mautstationen vorbei, schon wieder aus Trondheim raus. Storsand Camping Da wir mit unseren Wohnwagen sowieso nicht in die Stadt wollen, ist es uns nur recht und wir suchen uns kurz hinter Trondheim einen Campingplatz, Storsand Camping ist ein sehr großer gut ausgebauter Campingplatz. Wie wir nachher bemerken liegt der Platz den wir uns ausgesucht haben, direkt an einer schmalen einspurigen Bahnstrecke. Wir hoffen, dass dort nur einige wenige Züge herfahren. Da wir nur eine Nacht bleiben wollen suchen wir auch nicht nach einem anderen Stellplatz. Als wir abends unsere Hunderunde machen, sehen wir erst einmal, wie groß der Campingplatz ist. Auch direkt am Trondheimfjord gibt es noch freie Stellplätze, aber hier weht ein kräftiger und sehr kalter Wind, wir sind dann doch froh etwas weiter oben und windgeschützt zu stehen. Als wir wieder in unserem Wohnwagen sind bin ich sehr stark durchgefroren und brauche lange um wieder warm zu werden. In der Nacht macht Thorsten dann die Heizung an.


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4. Tag

Trondheim - Mosjøen

Dienstag 29.05.2012
376 km
Campingplatz: Mosjøen Camping

Karte Tag 4
Nord-Norge Heute Morgen schlafen wir etwas länger und warten die ersten Regenschauer ab, bevor wir abbauen. Die Wolken hängen tief und mit 8°C ist es auch nicht besonders einladend. Wir folgen weiter der E6 Richtung Polarkreis. Die Strecke ist eigentlich unspektakulär. Wir fahren auf einer gut ausgebauten Strasse bergauf und bergab an Flüssen und Seen vorbei. Das Wetter ist durchwachsen und mal scheint die Sonne und kurze Zeit später regnet es wieder. Die größeren Berge sind Wolkenverhangen und zeigen sich nicht. Die Vegetation ist gerade erst erwacht und die kleinen Birken zeigen die ersten Blättchen. Man merkt dass wir noch außerhalb der Saison sind, denn auch das Lachsaquarium hat nicht geöffnet und viele Campingplätze entlang der Route sind noch geschlossen. Als wir kurz hinter Namsskogan in den Bezirk “Nord-Norge” kommen werden die Schneeflecken zwischen den Bäumen immer mehr und die Seen sind erst an den Rändern aufgetaut. Die nächste größere Stadt hier ist Mosjøen, hier steuern wir den Campingplatz an. Dieser ist geöffnet, aber wegen der frühen Saison ist nur 1 Waschhaus geöffnet und hier scheint es, dass nicht täglich geputzt wird. Wie alle vorherigen Plätze liegt er auch direkt an der Hauptstrasse mit dem entsprechenden Verkehr. Nord-Norge Heute Abend machen wir direkt die Heizung an. Nun sind wir nur noch 150 km vom Polarkreis entfernt. Und um 21.30 Uhr steht die Sonne noch deutlich über dem Horizont… leider sind noch viele Wolken da. so das ich es nicht genau sehen kann. Aber es ist noch sehr hell. Wir sind ein wenig enttäuscht über die doch recht unspektakuläre Landschaft. Birken und Nadelholzwälder, vereinzelte oder in Gruppen angeordnete Häuser und in der Ferne schneebedeckte Berge, die sich meistens hinter den Wolken verstecken. Aber dies ist unser subjektiver Eindruck. Andere mögen das anders sehen. Nord-Norge


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5. Tag

Mosjøen - Polarkreiszentrum- Mosjøen

Mittwoch 30.05.2012
382 km

Karte Tag 5
Polarkreis Als wir am nächsten Morgen wach werden, hängen die Wolken sehr dicht am Himmel und in der Nacht hat es wohl stark geregnet, zumindest sind große Pfützen auf dem Platz. Wir haben wieder etwas länger geschlafen und so beschließen wir, den Wohnwagen hier stehen zu lassen und ohne Wohnwagen Richtung Polarkreis zu fahren. Kurz hinter Mosjøen wird die Landschaft dann interessanter. Wir fahren an vielen Seen und am Fjord entlang und sehen immer im Hintergrund die schneebedeckten Berge. Noch vor Mo i Rana ist ein 10 km langer Straßentunnel gesperrt und wir werden über die alte E6 geschickt.
Nun sind wir froh den Wohnwagen nicht dabei zu haben, denn hier geht es teilweise mit 9% Steigung empor. Oben angekommen fahren wir in eine graue Wolkenwand und stellen dann fest, dass sich unter die Regentropfen auch Schneeflocken gemischt haben. Hier ist von Frühling nicht viel zu spüren, der Schnee liegt in großen Flecken zwischen den Bäumen. Später im Tal gibt es viel Landwirtschaft und die Bauern beginnen gerade damit die Felder zu bestellen. Wir fahren durch Mo i Rana und dann weiter Richtung Fauske. Je weiter wir nördlich kommen, umso winterlicher wird es. Die Bäume tragen noch Knospen und Tulpen und Narzissen blühen in den Vorgärten. Kurz vor dem Polarkreis steigt die Strasse noch einmal an und wir landen im Winter. Hier ist es 1°C kalt und es liegt überall noch eine dicke Schneedecke. Polarkreis Gott sei Dank ist die Strasse trocken und schneefrei. Am Polarkreiscentrum treffen wir auf viele deutsche Wohnmobilfahrer, die wir zum Teil schon auf den vorherigen Campingplätzen gesehen haben. Einigen erzählen, dass sie auf dem Weg zum Nordkapp sind. Wir sind aber froh, dass wir den Winter wieder verlassen und Richtung Frühling fahren können, zumal die meisten Campingplätze an der Strecke noch geschlossen sind. Wir kaufen ein paar Souvenirs und lassen die Hunde noch einmal im Schnee toben. Am Polarkreis haben wir das Glück, dass der Himmel nur leicht bewölkt ist und die Sonne scheint, so kann Thorsten viele Fotos machen. Auf dem Weg nach Mosjøen Auf der Rückfahrt biegen wir in Mo i Rana ab Richtung Küste. Wir wollen einmal ohne Wohnwagen die Küstenstrasse testen, ob sie eine Alternative für die Fahrt weiter nach Süden ist. Die Sonne hat uns bisher die ganze Zeit begleitet und wir stellen wieder einmal fest, dass bei Sonnenschein Norwegen seine schönste Seite zeigt. Die Küstenstrasse ist recht gut ausgebaut und wir sind pünktlich an der Fähre von Nesna nach Levang. Das letzte Stück der Strasse bis Mosjøen ist teilweise doch sehr eng und wir wollen je nach Wetter morgen überlegen, ob wir an der Küste entlang nach Süden fahren oder die altbekannte Strecke über die E6 nehmen.


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6. Tag

Mosjøen - Trondheim

Donnerstag 31.05.2012
366 km
Campingplatz: Vikhammer Camping

Gestern Abend habe ich noch auf die Mitternachtssonne gehofft, aber leider verschwand die Sonne hinter den Wolken und dann auch noch hinter einem Berg. Allerdings war es um Mitternacht noch sehr hell, so dass ich überzeugt bin ich hätte sie sehen können, wenn…. Na ja! Thorsten meint es wäre ein Grund noch mal wieder zu kommen und dann die Lofoten zu besuchen. Aber dann nur wenn es viel wärmer ist! Wir haben mal wieder 6°C. Wir haben ein wenig länger geschlafen und nun wird schnell gepackt, da es ja nun wieder zurück nach Trondheim geht. Das Wetter macht uns mit Regenschauern und einer dichten Wolkendecke keine Lust auf die Atlantikstrasse und so fahren wir die uns schon bekannte Strecke über die E6 zurück. Unterwegs haben wir von Regen, Schneeregen und Schneefall alles was das Wetter so bieten kann. Die Temperatur liegt teilweise bei 1°C. Als wir aber in die Nähe von Trondheim kommen, reißt die dichte Wolkendecke auf und die Sonne kommt raus. Wir nehmen diesmal an anderen Campingplatz in der Nähe von Trondheim: Vikhammer Camping. Laut unserem Campingführer ist er genauso ausgestattet, wie Storsand Camping. Wir hoffen aber, dass die Eisenbahn nicht so direkt am Campingplatz vorbei führt. Als wir ankommen sind gerade Umbaumaßnahmen an den Waschhäusern im Gange. Es werden dort neue kleine Badezimmer eingebaut, auch wird die Strasse auf dem Platz zurzeit neu geteert. Mit 240 Kronen ist er 50 Kronen günstiger als der andere Platz und Duschen sind kostenlos. Wir bleiben für eine Nacht und suchen uns einen Stellplatz. Leider sind auf diesem Platz sehr viele Gastarbeiter und dadurch entsteht eine Unruhe. Irgendjemand muss mit sehr lautem Bass Musik hören. Hoffentlich nicht die ganze Nacht! Das im Campingführer versprochene Internet ist auch nicht zu finden. Somit sind wir doch ein wenig enttäuscht. Zum Abendessen gibt es den ersten frischen Lachs. Leider stellt sich heraus, dass auch die Spülküche wohl den Umbaumaßnahmen zum Opfer gefallen ist, und so muss ich mein schmutziges nach Fisch riechendes Geschirr weiter mitnehmen, wenn ich nicht umständlich im Wohnwagen spülen will.


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7. Tag

Trondheim - Stordal

Freitag 01.06.2012
260 km
Campingplatz: Stordal Camping

Karte Tag 7
Zwischen Trondheim und Molde Die Nacht wird relativ ruhig und wir schlafen gut. In der Nacht hat es schon angefangen zu regnen und als wir morgens wach werden, regnet es noch immer. Nach dem Frühstück hört es dann für kurze Zeit auf, so dass wir im trockenen abbauen können. Wir fahren weiter Richtung Trondheim und überlegen noch, ob wir der Stadt einen Besuch abstatten, als ein starker Schneeregen einsetzt. Spätestens hiermit hat sich der Stadtbummel für mich erledigt. Ich habe keine Lust, bei dem Wetter durch die Stadt zu laufen. Kurz hinter Trondheim nehmen wir dann die E39 um Richtung Küste zu fahren. Je nach Wetterlage wollen wir Kristiansund einen Besuch abstatten oder weiterfahren Richtung Trollstigen. Zwischen Trondheim und Molde Unterwegs haben wir Regen, Schnee und Sonnenschein im Wechsel. Hinter jeder Kurve praktisch ein anderes Wetter. Die hohen Berge halten sich hinter tief hängenden Wolken versteckt und es ist maximal 6°C warm. In 4 Wochen ist Midsommer, aber hier ist von Sommer noch keine Spur. Nachts um 23.00 Uhr auf dem Campingplatz Ich überlege ob ich genug Winterpullover eingepackt habe! Als wir an den Abzweig Richtung Kristiansund kommen, sehen wir in dieser Richtung dicke tief hängende Wolken, die viel Regen versprechen. Wir fahren weiter Richtung Molde und kommen pünktlich zur Abfahrt der Fähre nach Vestnes an. Wir fahren weiter Richtung Stranda um wieder den Campingplatz vom letzten Mal am Geiranger-Fjord zu besuchen. Thorsten möchte aber auch wieder zu den Trollstigen, daher machen wir in Stordal an einem kleinen Campingplatz halt. Zunächst sind wir sehr erstaunt, dass in direkter Nachbarschaft viele Fabriken liegen, aber die Besitzerin versichert, es wäre nachts ruhig. Da morgen Wochenende ist, hatten wir uns sowieso keine Gedanken über die Lautstärke gemacht. Der Platz ist zwar klein, aber sehr hübsch angelegt und mit sehr sauberem gepflegtem Waschhaus. Leider funktioniert das kostenlose Internet nicht richtig, wir sind wohl zu weit vom Funkmast entfernt. Die Besitzerin meint, dass morgen das Wetter besser wird. Hoffentlich! Dann fahren wir zu den Trollstigen. Als wir abends nach einem kräftigen Regenguss noch eine Hunderunde machen, sehen wir, dass alle Bergspitzen eine neue leichte Schneedecke haben.


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8. Tag

Stordal - Trollstigen - Stordal

Samstag 02.06.2012
132 km

Karte Tag 8
In der Nacht war es sehr ruhig. Leider bemerke ich beim aufstehen einen verspannten Hals. Ich kann den Kopf nicht richtig nach rechts und links drehen. Die Wolken haben sich aufgelockert und zwischendurch scheint immer wieder mal die Sonne. Wir beschließen noch eine Nacht hier zu bleiben und heute zu den Trollstigen zu fahren. Die Dame an der Rezeption ist ein wenig skeptisch ob das Wetter dort gut sei. Nachdem es noch gestern auf den Bergspitzen geschneit hat, müssten wir mit Schnee und Wolken rechnen. Zwischen Stordal und Linge Wir wollen es trotzdem probieren. Wir fahren weiter die E63 Richtung Åndalsnes. Zunächst bei Sonnenschein und schönen Wetter. Aber je näher wir den Trollstigen kommen umso mehr Schnee liegt am auf den Feldern und Wiesen. Später türmt er sich meterhoch an den Straßenrändern. Das Wetter wird auch immer schlechter und oben angekommen, hängen die Wolken sehr tief und es schneit kräftig. Wir können nur etwa 50 m weit sehen. Somit steigen wir erst gar nicht aus und die spektakuläre Abfahrt Richtung Åndalsnes sparen wir uns. Wir drehen um und fahren zurück zum Wohnwagen. Den Rest des Tages verbummeln wir. Am Abend machen wir in einer Regenpause einen langen Hundespaziergang. So langsam geht es meinem Hals auch wieder besser. Zwischen Stordal und Linge Trollstigen


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9. Tag

Stordal - Geiranger

Sonntag 03.06.2012
150 km
Campingplatz: Dalen Gaard Camping

Karte Tag 9
In der Nacht hat es angefangen zu Regen und am Morgen hat es sich so richtig eingeregnet. Heute bauen wir das erste Mal bei Regen ab. Gut dass Thorsten gestern schon alles vorbereitet hat und der Wohnwagen schon am Auto hängt. So brauchen wir nur alles verstauen und die Stützen hochkurbeln. Aber das reicht schon um richtig nass zu werden. Heute wollen wir zum Geirangerfjord und auf dem Campingplatz oberhalb des Fjordes auf dem wir auch schon das letzte Mal gestanden haben. Wir fahren also zum Fähranleger der Fähre nach Stranda. Da Mittagszeit ist, müssen wir ca. eine dreiviertel Stunde auf die Fähre warten. Als wir drüben angekommen sind, nehmen wir die R60 Richtung Hellesylt. Sollte dort das Wetter besser sein, wollen wir die Fähre durch den Geirangerfjord nehmen. In Hellesylt angekommen, hängend die Wolken sehr tief zwischen den Bergen und es regnet ohne Pause. Da ist uns dann die Überfahrt zu teuer, da man vom Fjord nur wenig sehen könnte und wir fahren weiter die R60 Richtung Stryn und dann die E15 Richtung Otta. Schließlich biegen wir auf die R63 Richtung Geiranger ein. Hier oben auf dem Strynefjellet herrscht noch eine geschlossene Schneedecke. Nur die Strasse ist geräumt. Während wir dort durchfahren haben wir heftigen Schneeregen. Die Temperatur liegt um 1°C. Hinter der Djupvasshytta schrauben wir uns dann die Serpentinen hinunter Richtung Geiranger. An beiden Seiten sind die Schneewälle wieder meterhoch und es ist leicht nebelig. Im Tal angekommen fahren wir direkt zum Campingplatz und bleiben den Rest des Tages dort. Abends laufen wir noch mit den Hunden zum Wasserfall. Heute hat es den ganzen Tag ohne Unterbrechung geregnet. Morgen soll es besser werden, sagen alle. Ich bin gespannt.


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10. Tag

Geiranger

Montag 04.06.2012
112 km

Karte Tag 10
Als wir wach werden, können wir den blauen Himmel sehen. Es sind nur noch wenige Wolken am Himmel. Wir frühstücken und machen uns dann auf den Weg zum Dalsnibba. Heute bei Sonne und wenigen tief hängenden Wolken, macht das fahren die Serpentinen hinauf richtig Spaß. Leider ist das letzte Stück hinauf zum Dalsnibba gesperrt. Die Strasse sieht frei und geräumt aus, aber die Tore sind geschlossen. Somit fahren wir wieder herunter zum Ort Geiranger. Über dem Ort schwebt so komischer Qualm und Thorsten vermutet, es könnte ein Kreuzfahrtschiff unten im Hafen liegen. Djupvasshytta Und richtig, als wir um die letzte Biegung kommen, sehen wir 2 Kreuzfahrtschiffe. Eines hat schon Anker geworfen, dass andere, größere vollführt gerade eine Wendung und schiebt sich rückwärts ziemlich weit ans Ufer heran. Dies ist ziemlich spannend und so halten wir an, um dem Schiff bei dem Manöver zu zusehen. Anschließend fahren wir weiter die Adlerstrasse hinauf um in den Fjord hineinsehen zu können. Wir halten an um ein paar Fotos zu machen und fahren dann Richtung Eisdalen. Diese Strasse ist laut unserer Karte für Wohnwagengespanne ungeeignet. Geirangerfjord Thorsten kann dies aber nicht verstehen, er findet diese Strasse leichter zu fahren als gestern am Strynefjellet. Außerdem sind hier einige Campingplätze auf denen auch Wohnwagen stehen. Diese müssen ja auch hierher gekommen sein. Als wir zurück nach Geiranger kommen, fährt gerade das 3. Kreuzfahrtschiff in Geiranger ein. Dieses wird mit 3 Böllerschüssen begrüßt. Im Ort und rundherum wimmelt es von Menschen. Paraden von Bussen stehen dort um die Menschen überall hin zu fahren. Lawine vom Campingplatz  aus gesehen Wir haben auf dieses Gewimmel keine Lust und fahren erst einmal zum Wohnwagen zurück. Hier nutzen wir den regenfreien Tag um einmal ein wenig aufzuräumen und zu putzen. Währenddessen sehen wir, wie die Busse ständig den Berg hinter uns hinauf und hinunter fahren. Thorsten vermutet, dass die Zufahrt zum Dalsnibba geöffnet wurde, denn wohin sonst sollen diese Massen von Menschen fahren? Also setzen wir uns schnell wieder ins Auto und fahren ein zweites Mal die Serpentinen hoch. Zu unserer Enttäuschung ist die Strasse immer noch gesperrt und die Busse halten oben an der Djupvasshytta. Nun wimmelt es dort von Menschen, die außer ein paar Schneefotos, eigentlich nur Kaffe trinken können um dann wieder herunter zu fahren. Als wir wieder am Wohnwagen sind, hören wir plötzlich ein starkes Rumpeln. Als wir aus der Tür sehen, hat sich oben am Hang ein Schneebrett gelöst und fällt mit Getöse wie ein Wasserfall den Berg herunter. Gut das die Berge hier weit genug weg sind.


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11. Tag

Geiranger - Sogndal

Dienstag 05.06.2012
216 km
Campingplatz: Kjørnes-Camping

Karte Tag 11
Campingplatz mit Traktorausstellung In der Nacht hat es wieder heftig geregnet, aber als wir wach werden, hat es bereits aufgehört. Wir packen zusammen und wollen heute zum Sognefjord fahren. Beim Frühstück diskutieren wir die Strecke. Wir einigen uns, die gleiche Strecke zu fahren, die wir schon die letzen beiden Urlaube gefahren sind. Über Lom und dann über die höchste Passstrasse Europas, das Sognefjell. Beim letzen Mal war dort die Aussicht durch tief hängende Wolken sehr beschränkt. Da die Wolken nun sehr aufgelockert sind und auch die Sonne scheint hoffen wir auf bessere Sicht. Zunächst aber fahren wir wieder die engen Serpentinen zum Dalsnibba hoch. Hier sind wieder viele Busse und wir kommen wegen der vielen knipsendne Touristen an der Hütte, kaum durch. Kurz nachdem wir auf der R15 Richtung Lom sind halten wir an einem Rastplatz auf dem mehrere Wohnmobile halten. Alle starren auf einen bestimmten Punkt, teilweise mit Feldstecher oder mit Kamera. Ein netter Wohnmobilfahrer macht uns auf die Rentiere aufmerksam die dort am Hang zwischen den Schneeflecken weiden. Sognefjell Kurz vor Lom fahren wir durch die trockenste Region Norwegens. Hier auf den Feldern stehen überall Wassersprenger. Als ich dieses erwähne fängt es prompt ein wenig an zu regnen. Thorsten meint ich solle doch bitte das Wort Regen vermeiden, deshalb würde es ja dauernd regnen. (übrigens: Spanien darf ich seit ein paar Tagen auch nicht mehr sagen!) Schließlich fahren wir bei viel Sonne und lockerer Bewölkung zum Sonjefellet hoch und ich freue mich schon auf den Anblick von Norwegens höchsten Bergen. Als wir oben sind, liegt auch hier noch jede Menge Schnee und wir fahren in eine dunkle Nebelwand hinein. Diese Nebelwand stellt sich als starkes Schneetreiben heraus. Kjørne-Camping Wieder können wir nur die Strasse vor uns sehen und die meterhohen Schneewände rechts und links. Zwischendurch können wir erahnen, dass in der Ferne hohe Berge sein müssen. Es macht keinen Spaß hier zu fahren und doch überholen wir den einen oder anderen Radfahrer, der sich hier über die Passstrasse quält. Als wir die Serpentinen wieder hinunter zum Fjord fahren, finden wir den Frühling und die Sonne wieder. In Gaupne halten wir noch an einem Supermarkt um Brot und Wurst zu kaufen und fahren dann direkt nach Sogndal zu Kjørnes-Camping. Den Campingplatz auf dem wir die letzten beiden Male auch gestanden haben. Schon von weitem sehe ich, dass dort viele Wohnwagen und Wohnmobile stehen. Wir finden aber noch einen schönen Platz mit Blick über den Fjord und sitzen wieder draußen und genießen die Sonne. Abends machen wir noch eine große Hunderunde. Eigentlich hatten wir hier immer Internet. Aber dieses Jahr haben wir große Schwierigkeiten mit der Verbindung. Wahrscheinlich sind wir zu weit vom Knotenpunkt entfernt. Auf jeden Fall bleiben wir erst einmal 2 Nächte hier.


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12. Tag

Sogndal

Mittwoch 06.06.2012
150 km

Karte Tag 12
Jostedalsbreen Als wir heute Morgen wach werden, scheint die Sonne. Es sind nur wenige Wolken am Himmel. Wir genießen den Tag und frühstücken erst einmal in aller Ruhe. Heute wollen wir in Richtung Gletscher, das hatten wir in 2009 schon einmal versucht. Wir fahren also zunächst die R55 Richtung Gaupne und biegen dann ab auf die R604 in Richtung Nigardsbreen. Am Gletscherzentrum wundern wir uns, ob wir überhaupt richtig sind, denn das Zentrum ist nicht zu sehen. Stattdessen sind dort sind Bauzäune und jede Menge Baucontainer. Diesmal zahlen wir die Maut und fahren bis zum Gletscherparkplatz vor. Dies haben bei diesem schönen Wetter auch noch viele andere gedacht, und so stehen viele Autos auf dem Parkplatz und man sieht viele Menschen auf dem Weg und am Gletscher herumlaufen. Auch wir reihen uns ein und wandern ein Stück Richtung Gletscher. Leider sind dort sehr viele kleine Insekten, die auf Dauer sehr lästig an einem herum krabbeln. Ich habe keine Lust mehr und daher drehen wir um und schauen uns die Seitenstrasse noch einmal an, die wir letztes Jahr bis zum Ende hochgefahren sind. Diesmal fahren wir aber nur ein kurzes Stück dort rein. Zurück am Gletscherzentrum wollen wir nun wissen, was mit dem Gebäude, das noch auf allen Informationszetteln abgedruckt ist, geschehen ist. Jostedalsbreen Thorstens Vermutung, dass es vielleicht abgebrannt ist, bewahrheitet sich. Im Pavillon, der an einem Container angebaut ist und als Restaurant dient, hängt ein Plakat, auf dem steht, dass das Zentrum am 28.07.2011 abgebrannt ist und nun wieder aufgebaut werden soll. Die Vorbereitungen dafür werden gerade getroffen. Wir schauen uns noch im kleinen Souvenirladen um und fahren dann weiter in das Nebental, dort hatten wir 2009 uns auf dem Weg zum Gletscher gemacht. Wir parken wieder an der gleichen Stelle und machen uns auf den Weg. Sina und Rameo haben großen Spaß wieder im kalten Gletscherbach rumzutoben. Diesmal haben wir aber keine Ambitionen bis zum Gletscher vorzudringen und machen nur einen ausgiebigen Spaziergang mit den Hunden. Anschließend fahren wir nach Sogndal und kaufen Grillfleisch. Wir wollen diesen schönen sonnigen Tag noch ein wenig genießen und grillen. Jostedalsbreen


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13. Tag

Sogndal - Øvre Eidfjord

Donnerstag 07.06.2012
227 km
Campingplatz: Saebo-Camping

Karte Tag 13
Fähre nach Fodnes Heute Morgen scheint die Sonne, aber es sind auch Wolken am Himmel. Wir wollen weiterfahren zum Eidfjord. Thorsten möchte dazu eine Strecke nehmen, die wir bisher noch nicht gefahren sind, und zwar die R50 durch das Auerlandstal. Somit fahren wir zunächst über die R5 nach Manheller und nehmen die Fähre nach Fodnes. Auf der Fähre genieße ich wieder die Ausblicke in die Fjorde. Anschließend nehmen wir den Laerdalstunnelen. Dieser ist mit 25 km der längste Autotunnel Norwegens. Es ist schon ein beklemmendes Gefühl, so lange durch einen Tunnel zu fahren. Mitten im Tunnel befindet sich dann noch eine Baustelle und man wird angehalten und muss dann einem Auto durch die allerdings sehr kurze Baustelle folgen. Nach dem Tunnel biegen wir dann auf die R50 ein. Unsere Befürchtung, unser Gespann sei etwas zu groß für diese Strasse, bewahrheitet sich nicht. Bis wir allerdings oben auf dem Hallingskarvet sind, durchfahren wir noch unzählige Tunnel. Lange, kurze, mit Licht, ohne Licht, gewundene, kreisförmige, alles können wir ausprobieren. Die Straße ist aber sehr abwechslungsreich und es macht Spaß sich so nach oben zu schrauben. Auerlandsdalen Oben angekommen sind wir oberhalb der Baumgrenze und fahren über eine lang gestreckte Hochebene. Wir haben bei Sonnenschein und wenigen hohen Wolken eine gute Aussicht. Allerdings sehe ich in der Ferne sehr dunkle tief hängende Wolken befürchte, dass wir auf der Hardangervidda Schneefall bekommen und uns wieder durch Schneeregen kämpfen müssen. Zunächst fahren wir aber in Hol auf die R7 nach Geilo und von dort dann hoch auf die Hardangervidda. Diesmal sind die dunklen Wolken aber woanders hin gezogen und wir haben Sonnenschein und gute Sicht. So genieße ich die Überfahrt. Ungefähr auf halber Strecke halten wir für eine Kaffeepause an und unsere Hunde toben sich im Schnee aus. Hier oben liegt, wie auch auf den anderen Hochebenen, noch sehr viel Schnee, teilweise wieder meterhoch an den Straßenrändern. Die Seen sind noch zugefroren, allerdings finde ich, dass sie in diesem Jahr einen sehr viel niedrigeren Wasserstand haben als bei unseren Besuchen davor. Allerdings muss noch eine Menge Schnee schmelzen. Am Ende schrauben wir uns wieder durch die spiralförmigen Tunnel nach unten und befahren das enge Tal, das zum Eidfjord führt. Hardangervidda Bei Saebo-Camping stellen wir den Wohnwagen ab, um dann noch schnell ein Stück den Hardangerfjord entlang zu fahren. Beim letzten Mal haben wir gesehen, dass die neue Brücke über den Hardangerfjord im Bau ist und nun wollen wir sehen, wie weit der Bau fortgeschritten ist. Als wir dort ankommen, sehen wir, dass die Brückenpfeiler schon stehen und auch die ersten Seile schon hängen. Einige Arbeiter klettern an den Seilen herum. Im Juni 2013 soll die Brücke fertig sein. Wir drehen um und kaufen in Eidfjord noch ein paar Sachen ein. Am Abend sitzen wir noch draußen und genießen die Aussicht auf den See. Hier haben wir, wenn auch nur für kurze Zeit, wieder Internet. Daher sind wir auch damit beschäftigt, die Bilder und Texte der letzen Tage hoch zu laden.


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14. Tag

Øvre Eidfjord

Freitag 08.06.2012

Querfeldein auf den Helle Nach einer recht warmen Nacht starten wir mit strahlendem Sonnenschein. Heute erwarten wir Besuch. Unser Nachbar will mit einem Freund mit dem Motorrad zum Nordkap fahren und wir haben uns verabredet. Als wir gestern ankamen waren die besten Plätze schon vergeben und wir haben einen Platz in der Nähe des Waschhauses gewählt. Heute Morgen starten aber viele und so haben wir nun die Auswahl aus vielen schönen Plätzen. Nach dem Frühstück stellen wir nun den Wohnwagen auf einen anderen Platz, dort haben wir einen besseren Ausblick auf den Fjord und auch mehr Platz für Tisch und Stühle. Danach fahren wir erst einmal einkaufen. Wir wollen heute Abend grillen. Querfeldein auf den Helle Wieder am Platz angekommen überlegen wir, ob wir die Markise ausrollen, aber aufgrund des Windes lassen wir es dann doch. Wir genießen erst einmal die Sonne. Später erzählt uns ein deutscher Nachbar von einer Strecke hier gegenüber vom Campingplatz. Es führt eine kleine Schotterpiste immer weiter den Berg hoch und oben sei en atemberaubender Wasserfall. Da unsere Gäste noch nichts von sich hören lassen, schnappen wir uns die Hunde und fahren schnell dort hin. Die Strecke Richtung Hjømo ist wirklich atemberaubend. Saebo Camping Am Beginn der Strecke steht ein Hinweis, dass diese Strasse nur mit kleinem Auto und nicht mit Anhänger zu befahren sei. Trotzdem kommt uns ungefähr auf halber Strecke ein Wohnmobil entgegen und wir müssen ein ganzes Stück rückwärts bis zur nächsten Ausweichstelle fahren. Oben angekommen finden wir ein großer Parkplatz mit WC und einen wunderschönen Ausblick. Man ist oberhalb eines großen Wasserfalls und sieht mit wie viel Kraft das Wasser ins Tal schießt. Als wir wieder am Campingplatz ankommen, erreicht uns ein Anruf. Die beiden Motorradfahrer sind dermaßen nass geworden, dass sie zunächst eine Hütte aufgesucht haben um sich zu trocknen. Wenn wir noch einen Tag bleiben, wollen sie morgen vorbei kommen. Also essen wir zu Abend und genießen den schönen Ausblick.


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15. Tag

Øvre Eidfjord

Samstag 09.06.2012

Neue Brücke am Eidfjorden Saebo Camping Heute Morgen schlafen wir etwas länger. Wir hatten uns, wie auch gestern frische Brötchen für das Frühstück bestellt und genießen die Sonne und unser Frühstück. Thorsten dreht den Wohnwagen noch einmal, damit wir windgeschützt sitzen können. Außerdem probieren wir unsere neue Markise aus. Da ein leichter Wind weht, haben wir auch das Sturmband angebracht, auch um es einmal zu testen. Thorsten möchte bei strahlend blauem Himmel noch einmal die neue Brücke am Hardangerfjord fotografieren und so fahren wir dort noch einmal hin. Am Nachmittag richtet Thorsten die Satellitenschüssel aus, damit wir am Abend das erste Europameisterschaftsspiel der deutschen Mannschaft sehen können. Am späten Nachmittag sind dann unsere Freunde eingetroffen und wir diskutieren über Preise, Campingplätze und Fahrstrecken in Norwegen. Nach dem Grillen abends schauen wir dann das Fußballspiel. In der Nacht können Thorsten und ich kaum schlafen, da der Wind das Sturmband schwingen lässt und es komische ungewohnte Geräusche macht. Aber in der Nacht wollen wir die Markise auch nicht abbauen. Saebo Camping


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16. Tag

Øvre Eidfjord - Etnedal

Sonntag 10.06.2012
237 km
Campingplatz: Etnedal-Camping

Karte Tag 16
Campingplatz Etnedal Am Morgen ist es wieder fast windstill und wir frühstücken draußen. Danach machen wir uns alle auf den Weg. Die beiden Motorradfahrer Richtung Norden und wir wollen den Campingplatz Etnedal-Camping in der Nähe von Dokka besuchen. Vor 3 Jahren waren wir schon einmal dort. Damals hatten 2 Brüder aus den Niederlanden mit ihren Familien den Platz neu übernommen und wir hatten versprochen, dass wir irgendwann mal wiederkommen. Wir starten wieder auf der E7 und fahren über die Hardangervidda Richtung Geilo. Dort oben stellen wir fest, dass in den letzen 3 Tagen sehr viel Schnee geschmolzen ist. Wir lassen unsere Hunde noch ein letztes Mal in diesem Urlaub in einem Schneeflecken toben. Dann fahren wir weiter von Geilo nach Gol. Campingplatz Etnedal Dort wechseln wir auf die R51 Richtung Leira, dann ein kurzes Stück die E16 und dann die R33 Richtung Dokka. Auf unserer Fahrt fahren wir immer weiter in eine Regenzone. Die wunderschöne Aussicht auf der Stecke zwischen Gol und Leira können wir nur bedingt genießen. Am Campingplatz angekommen, ist nur noch einer der Brüder dort. Er kann sich sogar noch an uns erinnern und erzählt, dass sein Bruder wieder zurückgegangen sei und er nun mit seiner Frau den Campingplatz alleine führt. Er weiß noch, wo wir damals gestanden haben, und dass mir damals der Toilettenschlüssel zwischen die Holzritzen gerutscht ist. Leider regnet es heute Abend fast die ganze Zeit, obwohl es eigentlich sehr warm ist. Nach einer großen Hunderunde schauen wir noch ein bisschen Fernsehen. Die Wetteraussichten für unseren Bereich hier in Norwegen sind nicht so günstig, daher wollen wir morgen schon wieder Richtung Schweden starten. Wir wollen Schwedens größtem See dem Vänersee einen Besuch abstatten.


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17. Tag

Etnedal - Granli

Montag 11.06.2012
230 km
Campingplatz: Sjøstrand Camping

Karte Tag 17
Sina Als wir morgens wach werden hängen die Wolken sehr tief über den Bergen und es regnet heftig. Wir lassen es langsam angehen, denn wir haben keine Lust im Regen abzubauen.
Wir wollen sowieso nicht weit fahren, denn die letzte Woche soll der Erholung dienen. In einer Regenpause machen wir uns dann auf dem Weg. Wir fahren die R33 Richtung Dokka. Heute wollen wir ein wenig abseits der typischen Touristenstrassen fahren. Daher nehmen wir die R50 und die R49 Richtung Hamar. Eine kurze Strecke fahren wir die E6 um dann wieder die R25 nach Elverun zu nehmen. Dort wechseln wir auf die R20 nach Kongsvinger. Die Strecke ist mit Wohnwagen gut zu fahren, wenig Steigungen und breite Strassen. Es wurde zwischendurch immer wieder auf starke Elch-Gefahr hingewiesen. Teilweise mit handgeschriebenen Tafeln wird vor Elchen gewarnt. Allerdings halten sie sich vor uns versteckt. Somit erklären wir, ein paar auf der Wiese stehende Kühe, zu Fleckenelchen…. Rameo Am Nachmittag suchen wir uns dann einen einfachen Campingplatz kurz hinter Kongsvinger. Mittlerweile ist das Wetter auch wieder etwas besser und somit grillen wir am Abend noch einmal frischen Lachs.


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18. Tag

Granli - Säffle

Dienstag 12.06.2012
168 km
Campingplatz: Duse Udde-Campingplatz

Karte Tag 18
Duse Udde-Campingplatz Am Morgen haben wir wieder eine dichte Wolkendecke aber es regnet nicht. Trotz der nahen Strasse haben wir sehr gut und lange geschlafe, da nachts wenig Verkehr herrscht. Wir frühstücken ausgiebig und machen uns auf den Weg nach Schweden. Dazu fahren wir die R2 weiter und dann bei Magnor über die Grenze. Hier heisst die Strasse dann 61. Bei Arvika verlassen wir die Strasse und nehmen die 175 Richtung Säffle. Kurz hinter Säffle liegt nach einem Industriegebiet der Duse Udde-Campingplatz. Ein schön gelegener Platz, direkt am See. Duseudde-Campingplatz Hier gibt es sogar einen Hundebadestrand. Obwohl es noch früher Nachmittag ist, checken wir ein und fahren anschließend noch etwas in die Stadt. Ich möchte meine restlichen Norwegischen Kronen in Schwedische Kronen tauschen. In der Bank muss ich eine Nummer ziehen, obwohl recht wenig los ist. Irgendwie sieht diese kleine schwedischen Stadt unaufgeräumt aus gegenüber den kleinen norwegischen Städten. Am Nachmittag machen wir noch eine schöne Hunderunde und genießen den ruhigen Abend bei Sonnenschein.


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19. Tag

Säffle - Göteborg/Askim

Mittwoch 13.06.2012
226 km
Campingplatz: Lisebergs-Camping

Karte Tag 19
Als wir morgens wach werden sind mal wieder Wolken am Himmel. Aber es regnet nicht. Heute fahren wir nach Göteborg. Wir haben uns einen Campingplatz etwas südlich von Göteborg direkt am Meer ausgesucht. Während wir dort hin fahren lockert die Bewölkung immer mehr auf. Nachmittags scheint die Sonne, aber es weht ein starker kalter Wind. Lisebergs-Camping Wir haben heute unsere Fähre umgebucht auf Freitagnacht. Somit sind wir einen Tag eher zu hause und haben noch etwas Zeit den Wohnwagen aufzuräumen, da Thorsten am Montag und Dienstag zu einer Veranstaltung mit Übernachtung muss. Am Abend grillen wir noch einmal, gehen mit den Hunden und schauen das Fußballspiel Deutschlang gegen Niederlande. Lisebergs-Camping


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20. Tag

Göteborg/Askim - Kiel

Donnerstag 14.06.2012

Göteborg Göteborg Göteborg


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21. Tag

Kiel - Bergkamen

Freitag 15.06.2012







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